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Apps/Programme von nicht verifizierten Entwicklern unter macOS Sierra erlauben

Vielleicht standet ihr auch schon mal vor dem Problem, das ihr Apps in macOS Sierra nicht öffnen konntet, weil sie von einem nicht verifizierten Entwicklern stammen. Seit Sierra, hat Apple die Option entfernt, Apps aus allen Quellen zu erlauben. Mit einem Terminalbefehl, kann man sich diese ganz leicht wieder zurückholen:

1. Terminal öffnen
2. “sudo spctl –master-disable” ohne Anführungszeichen eingeben
3. Enter drücken und Passwort eingeben

Falls ihr die Systemeinstellungen offen hattet, müsst ihr diese schließen und erneut öffnen. Jetzt solltet ihr den Button “keine Einschränkungen” wieder sehen und aktivieren können.

Ich empfehle diese Vorgehensweise nur erfahrenen Usern, die wissen woher die Software kommt und was sie tun. Gatekeeper ist ein super Sache und sollte möglichst eingeschaltet bleiben.

[Quelle]

Herschel Supply Co. Clark Messenger

Im November wechselte ich meine Stelle innerhalb der Firma und zwar vom Teamleiter in die Arbeitsvorbereitung. Deshalb wollte ich gerne von einem Rucksack zu einer Umhänge/Tragetasche wechseln.

Nach langem hin und her legte ich mich auf den Clark Messenger von Herschel Supply Co. fest. Leider war diese Tasche gar nicht so leicht zu bekommen. Gekauft habe ich sie schließlich bei Gravis, dort gab es zwei Farben zur Auswahl. Beide Farben gefielen mir zwar nicht ganz so gut. Entscheid mich dann aber doch für die Blaue.

Der Außenstoff wirkt wie ein heller Jeansstoff, ist aber nur normaler Stoff in Jeansoptik. An den Reißverschlüssen sowie an den Tragegriffen befinden sich Leder Applikationen. Die Klappe an den Tragegriffen hat einen Magneten innen damit die beiden Griffe zusammen halten. Zudem hat man noch die Option sie als Umhängetasche zu benutzen, dafür legt Herschel Supply Co. den Umhänge Gurt bei. Im inneren findet man das bei Herschel Supply Co. typische rot/weiß gestreifte Innenfutter und schwarzen Fließ im Notebookfach.

Die Tasche besitzt drei verscheiden große Fächer. Eins an der außen Seiten, welches mit einem Reisverschluss versehen ist. In diesem Fach bewahre ich Laptop Netzteil, Tabletten, Taschentücher und eine Tragetasche auf.
Die zweite Tasche befindet sich auf der Innenseite zum Körper hin, diese ist nur mit einem Druckknopf versehen. Hier bewahre ich den Umhänge Gurt und meine Schlüssel mit Stempelkarte für die Arbeit auf, damit ich immer schnell Zugriff dazu habe.
Jetzt kommen wir zum Hauptfach der Tasche. Dieses ist nochmal aufgeteilt. Als erstes hätten wir da ein Fach für ein Notebook. Herschel Supply Co. gibt an das Notebooks mit bis zu 15 Zoll rein passen würden. Mein 15 Zoll Retina Macbook passt gerade so dort rein, wäre es nur ein wenig dicker, würde es schon nicht mehr passen. Mein 13 Zoll HP Notebook von der Arbeit passt problemlos.
Das zweite Abteil, ist einfach nur eine Ablage für größere Sachen. In meinem Fall meine Maus und ein A5 Notizbuch. In dieser Ablage gibt es gegenüber der Notebookteils noch drei kleinere Fächer. Einmal für Stifte und Smartphone. Eine Netztasche für Kabel & Kopfhörer und ein etwas größere Tasche mit Reißverschluss. Auch ein Karabiner für Schlüssel ist vorhanden.

Der Clark Messenger ist auch mit Inhalt noch verhältnismäßig schmal. Das liegt daran, dass die Tasche für das Notebook, sich nach innen vergrößert, wodurch die eigentliche Hauptablage schmaler wird, was bei mir dazu führt das ich meine Frühstücksdose (ca. 5-6cm breit) leider nicht mehr im inneren unterbringen kann. Ein sehr große Nachteil, da ich deshalb jetzt immer eine extra Tragetasche für mein Frühstück benötige. 🙁

Fazit:
Der Herschel Supply Co. Clark Messenger ist im Großen und Ganzen eine sehr gute Tasche. Doch leider bietet sie im Detail ein paar Nachteile. Ohne Notebook, hat man genügend Platz für alles was man so im Arbeitsalltag braucht. Doch mit Notebook, geht dem Clark Messenger schnell der Platz aus und man muss eine zweite Tasche dazu nehmen. Zudem war und ist die Verfügbarkeit und Farbauswahl ein Problem, was wohl jetzt mit einem europäischen Online Store gelöst sein sollte. Der Preis ist mit 110€ angemessen für die Qualität und das Aussehen. Wie schon oben erwähnt bekommt man den Messenger derzeit nur bei Gravis.

Globus Scan and Go – Erfahrungen/Rant

Vor ca. einem Jahr, startet bei uns im Globus Scan & Go. Scan & Go ist die Antwort von Globus auf Selbstbedienungskassen. Einmal registriert, holt man sich am Eingang zum Markt einen Scanner und scannt alle Artikel die man in seinen Einkaufswagen legt ab. Am Ende des Einkaufs gibt man dann seinen Scanner ab und geht an eine von den vier Selbstbedienungskassen. Dort scannt man erneut seine Karten die man bei der Registrierung bekommen hat und bezahlt. Ein super System wie ich finde.

Um dieses System für mich noch etwas zu verbessern wollte ich erst einmal diese dämliche Karte loswerden, die man bei der Registrierung bekommt. Dafür benutze ich eine App namens Stocard. Diese benutze ich schon seit längerem Stocard. Die App scannt all eure Kundekarten und sammelt sie zentral auf eurem Smartphone. So vergesst ihr nie wieder eure Kundenkarten.

Ich fügt also meine Scan & Go Karte zu Stocard hinzu, in der Hoffnung, dass die Scanner die bei Scan & Go verwendet werden auch Handy Displays lesen können. Bei nächsten Einkauf holte ich also anstatt die Karte, mein Handy aus der Tasche und siehe da es funktionierte. Endlich konnte ich diese dämliche Karte zu Hause lassen.
Kurz nachdem ich das ausprobierte, lieferten die Macher von Stocard ein Update, um auch Karten auf der Apple Watch anzuzeigen. Damit wurde alles noch einfacher. Danke Stocard!

Als nächstes führte Globus dann Kontaktloses bezahlen ein und ich dachte mir endlich ist die Zukunft auch mal bei mir angekommen. Ich machte mich als gleich auf die Suche, wie ich mein Girokonto zum kontaktlosen zahlen vorbereiten kann. Doch dann die erste Ernüchterung. Bei der Sparkasse versteht man dieses kontaktlosen zahlen wohl noch nicht so richtig. Man kann zwar seine EC karte dafür benutzen, hat aber in dem Sinne zwei Konten. Sein Girokonto und eins für kontaktloses zahlen, GiroPay genannt. Dieses kann man mit einem Betrag zwischen 20€ und 50€ aufladen und dann Beträge bis 25€ kontaktlos bezahlen kann.

WTF!

Was hat sich die Sparkasse nur dabei gedacht? Warum brauche ich ein extra Konto? Warum nur bis 50€ aufladen? Warum nur bis 25€ bezahlen? Ich verstehe es nicht! Diese Lösung war also für mich gestorben.

Globus rollte zwischenzeitlich das kontaktlose zahlen in ihrem Märkten aus. Ich freute mich, da ich eine Visa und American Express habe, die kontaktloses zahlen unterstützen. Also tigerte ich los und kaufte ein.

Apple Watch gescannt um Scan & Go Scanner zu bekommen. CHECK!

Alles eingekauft. CHECK!

Kontaktloses zahlen. CHE….. NEIN! Es funktioniert nicht! Visa probiert. Nope! American Express probiert. Nope! Ich war verzweifelt und rief die Kassenaufsicht zu mir. Die nette Dame probiert es mit mir, doch es wollte nicht funktionieren. Diese rief also ihre Kollegin. Diese wusste dann, warum es nicht funktionierte. Globus akzeptiert kontaktloses zahlen nur mit einer Master Card. WAIT! WHAT? Nur um das kurz festzuhalten. Globus akzeptiert American Express, Visa, Master Card und EC-Karte. Aber nur Master Cards dürfen kontaktlos zahlen? Wo ist da schon wieder der Sinn. Warum rollt man das ganze so halbherzig aus? Ich verstehe es nicht.
Für mich war das Thema, kontaktloses bezahlen im Globus damit also erst einmal gestorben. Leider!

Bis Anfang dieses Jahres lag die Idee also auf Eis. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder die Hoffnung das Apple Pay in Deutschland startet, Globus sich dazu entschließt auch andere NFC Kreditkarten zu unterstützen oder auch die Sparkasse von ihrem bescheuerten Modell abweicht und kontaktloses bezahlen ordentlich unterstützt. Aber nichts davon passierte.

Bis dann Boon angekündigt hat auch in Frankreich zu starten. Boon legt für euch eine virtuelle Master Card an welche dann mit Apple Pay genutzt werden kann. Das ganze existiert schon eine Weile in Großbritannien, war für mich aber wegen den Gebühren uninteressant.
Doch Frankreich ist super, denn für Euro fallen keine Wechselgebühren an.
Als es dann endlich gestartet war meldete ich mich an und warte aktuell auf meine Freischaltung für “Boon Plus” damit ich kontaktlos und mit Apple Pay im Globus, oder auch anderen Lokalitäten, bezahlen kann und endlich in dieser Zukunft angekomme von der alle erzählen.