3D Druck: Mein Drucker & erste Erfahrungen

Welchen Drucker ich habe und welche Erfahrungen ich in den letzten zwei Wochen sammeln konnte möchte ich euch in diesem Beitrag mitteilen.

Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt mir einen 3D Drucker anzuschaffen. Oft habe ich geschaut und Preise verglichen. Bis dann vor circa 2 Wochen endlich das Paket kam und ich meinen 3D Drucker aufbauen konnte.

Entschieden habe ich mich für eine Ender 3 Pro von Creality. Bestellt habe ich bei TomTop. Dort war der Drucker für 170€ im Angebot und im deutschen Warenlager vorrätig. Direkt dazu bestellt ich auch noch das Original Glasbett von Creality für circa 10€. Insgesamt habe ich mit Versand 190,20€ bezahlt.

Lieferumfang

Im Lieferumfang von Ender 3 Pro war das komplette Werkzeug & Zubehör enthalten, welches man zum Aufbau und Inbetriebnahme benötigt. Das beigelegte Filament ist weiß und sollte für den ersten Testdruck ausreichend sein. Ich habe zeitgleich mit meiner Bestellung bei TomTop, auch bei OWL Filament geordert. Ein Erfahrungsbericht zum Filament von OWL folgt in den nächsten Tagen.

Der erste Druck

Nachdem ich das Druckbett gelevelt hatte wollte ich für meinen ersten Druck einen auf der SD-Karten enthalten G-Code verwenden. Doch leider war dies nicht von Erfolg gekrönt. Der enthaltene G-Code war wohl fehlerhaft und förderte beim Druck kein Filament. Also entschied ich mich Cura herunter zu laden ein eigenes Objekt vorzubereiten. Das erste Objekt was ich dann druckte war eine Klammer für die Abdeckung von unserem Pool. Der Druck dauerte 45 Minuten. Der Drucker druckte ausgezeichnet doch leider habe ich das Bett wohl zu weit von der Nozzle entfernt gelevelt, sodass das fertige Objekt nach dem Druck in seine Einzelteile zerfiel. Nachdem ich das Druckbett erneut gelevelt hatte, wagte ich mich an einen 3D Benchy. Dieser druckte bis zum Dach relativ problemlos, dann löste er sich von Druckbett. Das Problem mit dem sich lösenden 3D Benchy konnte ich bis jetzt nicht lösen. Jeder Druck funktioniert einwandfrei nur der Benchy nicht.

Die perfekten Einstellungen

Die perfekten Druckeinstellungen zu finden, verlangt einiges an Geduld. Ihr müsst viel ausprobieren bis ihr den perfekten Druck erlangt. Ich für meinen Teil bin zurzeit sehr zufrieden mit den Einstellungen die ich gefunden habe. Ich ermutige euch auf keinen Fall aufzugeben und immer wieder neues zu probieren. Als Beispiel hatte ich am Anfang sehr viele Fäden, die gezogen wurden wenn die Nozzle an eine andere Position fuhr. Zuerst dachte ich, es läge an der Temperatur. Doch nach ein wenig Recherche, musst ich den Rückzug vom Extruder von 5mm auf 10mm erhöhen. Seit dem habe ich keine Fäden mehr.

Finden von Objekten zum drucken

Es gibt im Internet unzählige Seiten wo ihr fertige 3D Modelle herunterladen könnt. Diese müsst ihr dann nur noch slicen. Meine Quellen, die ich zurzeit verwende sind Thingiverse und Cults3D. Beide haben eine riesige Auswahl an 3D Modellen die von Usern erstellt worden sind. Cults3D bietet sogar 3D Modelle an die ihr euch kaufen könnt um so den Ersteller zu unterstützen.

Die Objekte die ich bis jetzt gedruckt habe, stelle ich euch in einem gesonderten Beitrag einmal vor.

Das soll es jetzt erst einmal gewesen sein. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben oder mich auf Twitter anschreiben.

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