On-Device-KI, langsame Modelle und die Suche nach Sichtbarkeit
Diese Woche ging es viel um KI, allerdings an ziemlich unterschiedlichen Stellen: direkt in Packliste, beim Programmieren und bei der Frage, was AI-Agenten künftig selbst bezahlen dürfen.
Gebaut
Ich arbeite weiter an Packliste 4.0 und einem KI-Assistenten, der vollständig auf dem iPhone läuft.
Die ersten Tests waren eine gute Erinnerung daran, dass On Device nicht automatisch zuverlässig bedeutet. Das Modell braucht klare Leitplanken. Sonst berechnet es falsche Mengen oder füllt eine Liste mit Dingen auf, statt wirklich relevante Vorschläge zu machen.
Genau diese kleinen Fehler sind bei einer Packliste wichtig. Ein Vorschlag muss nicht nur plausibel klingen, sondern zur Reise und zur benötigten Menge passen.
Beim Programmieren
Auch bei meinem eigenen KI-Werkzeug habe ich einen Schritt zurück gemacht. Ich bin von Opus 5 wieder auf Opus 4.8 gewechselt.
Opus 5 hat bei mir viel geschrieben, für die eigentliche Umsetzung aber gefühlt unendlich lange gebraucht. Seit dem Wechsel mit /model claude-opus-4-8 geht es wieder schneller vorwärts.
Die neuere Modellversion war für meinen Arbeitsablauf damit nicht automatisch die bessere Wahl. Am Ende zählt, ob ich mit dem Werkzeug tatsächlich etwas umgesetzt bekomme.
Hängengeblieben
Cloudflare arbeitet an programmierbaren Wallets für AI-Agenten. Solche Agenten sollen eine eigene Identität bekommen, APIs bezahlen und innerhalb festgelegter Ausgabenlimits handeln können.
Ich habe mir dafür den Handle derremo reserviert. Mehr ist es bisher nicht, aber die Idee beschäftigt mich: Würde ich einem Agenten ein eigenes Budget geben, wenn ich seine Ausgaben klar begrenzen kann?
Apps sichtbar machen
Eine andere offene Frage dieser Woche hatte wenig mit Code zu tun: Wie macht man eine App bekannt, ohne viel Zeit in Kanäle zu stecken, die am Ende nichts bringen?
Mich interessieren dabei weniger allgemeine Marketingtipps als echte Erfahrungen mit Social Media, Presse, App Store Optimization, bezahlter Werbung oder Empfehlungen. Gerade bei kleinen Apps ist die Zeit dafür schließlich dieselbe Zeit, die beim Entwickeln fehlt.
Was sollen wir tweaken?